Pressemeldung

20 Schulen im Rennen um den Deutschen Schulpreis 2018

Robert Bosch Stiftung | Dezember 2017

Stuttgart, 18. Dezember 2017 – 20 Schulen dürfen sich ab heute Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis 2018 machen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hat sie auf der Basis umfangreicher Bewerbungsunterlagen ausgewählt. In den kommenden Wochen werden Juryteams die TOP 20-Schulen besuchen und begutachten. Dazu werden Gespräche mit Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern geführt, Unterrichtseinheiten und Projekte besucht.

Im Anschluss an die Schulbesuche nominiert die Jury Ende März bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2018. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung am 14. Mai 2018 in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nehmen wird. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro, die weiteren Preisträger zusammen nochmals insgesamt über 100.000 Euro. Damit ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland. Viele Schulen haben jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet, um sich darauf vorzubereiten.

Die TOP 20-Schulen, die keinen Preis erhalten, profitieren vom neuen Schulentwicklungsprogramm des Deutschen Schulpreises. Über zwei Jahre erhalten sie eine individuelle Prozessbegleitung und nehmen an Seminaren und Vernetzungsangeboten teil.

Die Robert Bosch Stiftung GmbH vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner ist die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich rund 2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: "Leistung", "Umgang mit Vielfalt", "Unterrichtsqualität", "Verantwortung", "Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner" und "Schule als lernende Institution". Diese Kriterien sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannt.

Im vergangenen Jahrzehnt hat der Deutsche Schulpreis nachhaltige Impulse für die deutsche Bildungslandschaft gesetzt und zur Entstehung einer ganzen Bewegung guter Schulen geführt. Seit Beginn vernetzen sich die ausgezeichneten Schulen miteinander und sorgen dafür, dass auch andere Schulen in Workshops, Seminaren und Hospitationsprogrammen von den Erfahrungen und Ideen der Preisträger lernen. Um die gute Schulpraxis noch stärker in die Breite zu tragen, haben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung Anfang 2015 die Deutsche Schulakademie gegründet. Die bundesweit aktive und unabhängige Institution für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung macht die Erfahrungen der über 60 Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises für andere Schulen und Schulträger verfügbar. Dieser Praxisansatz ist besonders innovativ in Deutschland.

Die Liste der TOP 20-Schulen

  • Leonardo Da Vinci Campus, Nauen, Brandenburg
  • Kerschensteiner-GMS, Mannheim, Baden-Württemberg
  • Montessori Fachoberschule, München, Bayern
  • Gesamtschule Bremen Ost, Bremen
  • Neue Oberschule Gröpelingen, Bremen
  • Franz-Leuninger-Schule, Mengerskirchen, Hessen
  • Liebfrauenschule, Frankfurt a.M., Hessen
  • Schule An der Burgweide, Hamburg
  • Schule an der Glinder Au, Hamburg
  • Stadtteilschule Winterhude, Hamburg
  • Walddörfer Gymnasium, Hamburg
  • Eldenburg-Gymnasium Lübz, Lübz, Mecklenburg-Vorpommern
  • Evangelisches Schulzentrum Martinschule, Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
  • IGS List, Hannover, Niedersachsen
  • Annette-Gymnasium, Münster, Nordrhein-Westfalen
  • Johannes-Kepler-Gymnasium, Ibbenbüren, Nordrhein-Westfalen
  • Karlschule, Hamm, Nordrhein-Westfalen
  • Matthias-Claudius-Schule, Bochum, Nordrhein-Westfalen
  • Realschule Waltrop, Waltrop, Nordrhein-Westfalen
  • Alstergymnasium, Henstedt-Ulzburg, Schleswig-Holstein
Chiara Josten
Referentin Presse
Robert Bosch Stiftung
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Tel0711 46084-750
E-Mail an Chiara Josten
Michael Herm
Referent Presse
Robert Bosch Stiftung
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Tel0711 46084-290
E-Mail an Michael Herm